THOMAS · STAFFEL 02 · EPISODE 03
Niemand merkt, wie müde ich wirklich bin.
Thomas spricht kaum darüber, wie erschöpft er wirklich ist.
Nach außen funktioniert alles. Doch innerlich wird selbst der Gedanke
an Termine, Entscheidungen und den Zahnarztbesuch
langsam zu viel.
Manchmal wird nicht die Arbeit zu viel. Sondern das ständige Funktionieren.
Thomas hat gelernt,
stark zu wirken.
Verlässlich.
Konzentriert.
Kontrolliert.
Niemand sieht,
wie viel Kraft ihn das inzwischen kostet.
Die Tage verschwimmen langsam.
Meetings.
Entscheidungen.
Verantwortung.
Selbst in stillen Momenten
findet sein Kopf keine Ruhe mehr.
Gedanken kreisen weiter.
Auch nachts.
Thomas merkt,
wie selbst kleine Dinge
plötzlich schwer wirken.
Telefonate.
Nachrichten.
Termine.
Und auch der Gedanke
an einen Zahnarztbesuch
wird zu einer weiteren Belastung,
die er immer weiter verschiebt.
Nach außen funktioniert alles.
Doch innerlich entsteht langsam
eine Leere,
die er selbst kaum noch erklären kann.
Zum ersten Mal fragt sich Thomas,
ob Stärke vielleicht nicht bedeutet,
immer weiterzumachen —
sondern ehrlich zu erkennen,
wann etwas zu viel geworden ist.
„Die gefährlichste Erschöpfung ist die, die niemand bemerkt — nicht einmal man selbst.“
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